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VEBÖ- Verband der ErwachsenenBildungsträger Österreichs
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Protokollführer: Dr. Klaus Rückert
1. Mitgliederversammlung am 01. Juli 2009
Aspekte aus der Diskussion und Zusammenfassung der Ergebnisse.
Die erste Mitgliederversammlung war sicher ein wichtige Anstoß für die Weiterentwicklung
und die zukünftigen Aktivitäten des VEBÖ. Im 1. Teil am Vormittag berichtete der Obmann
Klaus Rückert über die Stationen im Werdegang des Verbandes und über die wesentlichen
Arbeitsvorhaben und Ziele. In der darauffolgenden lebendigen Diskussion wurden u.a.
angesprochen:
- die wiederum zu kurz geratene Verlängerung bis Dez. 2012, weil dadurch längere Lehrgänge nicht mehr angeboten werden können
- die Idee einer Qualitätssicherung der Luc-Lehrgänge untereinander , z.B. mittels Peer - Reviews
- die Forderung an das Wissenschaftsministerium, Rahmenbedingungen für universitäre Lehrgänge zu schaffen, mit bürokratischen und anderen Regelungsmaßnahmen sich aber
möglichst zurückhalten
Im 2. Teil am Nachmittag berichtete SK Mag. Faulhammer über die Verlängerung der Lucs
bis 2012 und über das „Rahmengesetzt zur Qualitätssicherung im Hochschulbereich“
ad. Verlängerung bis 2012
- die Verlängerung der Lucs bis 31.12.2012 soll in der 28. Kalenderwoche im Nationalrat und Mitte Juli 2009 im Bundesrat beschlossen werden. Die Verlängerung erfolgt nicht
automatisch, sondern per Antrag bis spätestens 30. Juni 2010 mittels eines formlosen Ansuchens. Gewährt wird die Verlängerung für diejenigen Lehrgänge, die im Jahr 2009
angeboten und durchgeführt werden. Es geht also um das aktuell bestehende Angebot der Ausbildungsträger und ist für die Lucs als Überbrückung bis zur Neuordnung nach
dem Rahmengesetz zur Qualitätssicherung gedacht.
ad. Durchführung der Lucs bis 2012 und Neuakkreditierung nach dem Rahmengesetz
- das Rahmengesetz soll im Frühjahr 2010 im Parlament zur Abstimmung kommen
- es wird eine "Qualitätssicherungsagentur" geschaffen, die aus dem Akkreditierungsrat,dem Fachhochschulrat-Rat und aus Aqua besteht, ab 2011 soll dieses Gremium seine
Tätigkeiten aufnehmen
- es soll dann möglich sein, einzelne Lehrgänge zu akkreditieren; Richtlinien: European Guidlines. Der Akkreditierungsprozess soll ein halbes Jahr dauern.
- das Gremium ist derzeit in der Konsultationsphase, sobald ein Konzept fertig gestellt ist, wird eine Diskussionsphase folgen, in die auch VEBÖ einbezogen wird.
- das Problem der teilweise vorhandenen Kleinteiligkeit im Sektor "Privatuniversität"könnte durch einen Zusammenschluss mehrerer Anbieter im Bereich der Lucs gelöst
werden
- die bisherigen Verordnungen betreffend Lucs bleiben mit bewilligtem Verlängerungsantrag gültig, geringfügige Adaptierungen (z.B. im Curriculum) sind
möglich
- die Transparenz der postgradualen Ausbildung zum Regelstudium soll im Rahmengesetz abgesichert werden. SK Faulhammer: "Wo Master draufsteht, soll auch Master drinnen
sein!"
- es ist wichtig, dass sich die gegenwärtigen Luc-Anbieter in die Diskussion des Rahmengesetztes einbringen und ihre Bedürfnisse und Besonderheiten formulieren, u.a.
die Projektorientierung, flache hierarchische Strukturen und das Modell einer „Flying Faculty“, etc.
- SK Faulhammer lädt uns ein, mit zu tun; ein ausgearbeitetes
Qualitätsmanagementsystem für postgraduale Lehrgänge und „Best – practice- Beispiele
von Ergebnissen der Luc-Ausbildungen sind erwünscht.
Perspektiven / Arbeitsziele Herbst 2009
- Bearbeitung der Ergebnisse aus den Fragebögen
- Weiterbearbeitung und Differenzierung des Qualitätsmanagementpapiers für postgraduale Lehrgänge
- Aufzeigen von Best – practice – Beispielen
Danke an den Moderator Alfons Helmel
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